1888 bis 1898


Teil 3: Das 2. und 3. Schulgebäude von 1888 und 1898
Im Jahre 1888 errichtet man an Stelle des alten Schulhauses ein neues, massives Schulgebäude, das ein Klassenzimmer von ca. 10,0 m x 6,80 m und im Obergeschoss eine Lehrerwohnung aufnahm. Der Eingang zur Klasse und zur Lehrerwohnung erfolgte bis 1952 über einen gemeinsamen Flur.

Der neue Klassenraum wurde schnell zu klein, hatte man doch 1897 bereits 180 Kinder zu unterrichten. Eine gegenüberliegende Wiese wurde angekauft und im Jahr 1898 ein weiteres neues Schulhaus gebaut (das bis heute bestehende Gebäude von 1898 wurde später Tischlerei Lingk und seit 1995 zahntechnisches Labor). Dieses Gebäude erhielt 2 Klassenräume und 2 Lehrerwohnungen.

Die Planung erwies sich als ausgesprochen weitsichtig. Ab 1921 wurden die Kinder in diesen 3 Klassenräumen von 3 Lehrern unterrichtet.

Seit 1935 besuchten auch die Thuner Kinder die Schule in Wenden, da die Unterhaltung der eigenen Schule für die damaligen 18 Schüler dem Thuner Gemeinderat zu aufwendig erschien.

Beide Schulgebäude boten später jedoch mit ihren 3 Klassenräumen für die Kinder recht wenig Platz. 1938 wurden 142 Kinder unterrichtet. Im Winter 1945/46 unterrichteten die Lehrer Söchtig und Wellner 235 Kinder, Fräulein Bußmann hatte den technischen Unterricht für Mädchen.

Im Mai 1946 stieg die Kinderzahl durch den Flüchtlingsstrom auf 334. Die Schule bekam zwar eine weitere Lehrkraft, aber die vorhandenen Räume reichten nun nicht mehr aus. So wurde der Klassenraum in Thune (zwischenzeitlich vermietet) wieder genutzt (1946) und die ersten drei Grundschuljahre aus Thune wurden dort unterrichtet.

Darüber hinaus wurde bei Gastwirt Alfred Olfermann im benachbarten Dorfkrug das Klubzimmer als Klassenraum angemietet. In der Schulchronik steht dazu: "Toller Betrieb!".

Daher erwogen die damals amtierenden "Gemeindeväter" einen kompletten Schulneubau, der jedoch nicht durchsetzbar war. Man erweiterte stattdessen das bestehende Gebäude von 1888 um einen Anbau für 2 Klassenzimmer. Die Erweiterung wurde am 2.8.1952 eingeweiht und es kehrten bessere Zustände ein, der Unterricht im Dorfkrug konnte aufgegeben werden.

Im Jahr 1954 unterrichteten in diesen Schulgebäuden neben der Kirche 9 Lehrkräfte 368 Schüler in 10 Klassen, was weiterhin "Schichtbetrieb" bis ca. 17:30 Uhr bedeutete.

Das 1888 erbaute und 1952 erweiterte Gebäude gehört heute der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wenden, nachdem die Grund- und Hauptschule Wenden (seit 1960), die Orientierungstufe Wenden (seit 1976 bis 2004) sowie das Lessinggymnasium Wenden (seit 1977) in den Gebäuden eines neuen Schulzentrums am Heideblick zu Hause sind.

Teil 4: Die Grund- und Hauptschule (Mittelpunktschule) von 1960 bis 1991

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