1960 bis 1991


Verfasst unter Mitwirkung von Herrn Hartmut Kroll und Einbeziehung von Unterlagen der GS/HS, Herr Hendrik Korn/Wilhelm Wellner (†)

Teil 4: Die Grund- und Hauptschule (Mittelpunktschule) von 1960 bis 1991
Die stark wachsende Einwohnerzahl von Wenden mit den Baugebieten der 1950er Jahre und die für die 1960er großflächig geplanten Neubaugebiete "Im Mittelfeld" an der Brandenburgstrasse führten zu konkreten Planungen für ein komplett neues Schulgebäude. Ein geeignetes Gelände wurde "In der Heide", gefunden (heute "Heideblick") das seinerzeit allerdings weitab vom Ortskern Wendens und noch fern jeglicher Bebauung lag.

Die erste amtliche Besprechung fand am 30.09.1957 statt, der erste Spatenstich erfolgte am 11.3.1959. Eingeweiht wurde der neue Bau am 27.10.1960. Es entstanden der Verwaltungstrakt, die Turnhalle und zwei Flachbauten.

Ostern 1964 wurden die Flachbaukomplexe um einen weiteren vergrößert. Die Schule besaß jetzt 14 Klassen- und 4 Funktionsräume, außerdem eine moderne Turnhalle mit einem weiteren Raum (Aula). Am 30.01.1968 erfolgte die Einweihung eines weiteren Erweiterungsbaues mit 8 Klassen. Der Schulkomplex war vollendet.

Die Schule blieb schon bald nicht nur den Wendener und Thuner Kindern vorbehalten. Seit 1961 besuchten ältere Schüler aus Harxbüttel und Bechtsbüttel die Schule am Heideblick (gegen "eine Gebühr von jährlich 100 DM").

1974 wurde die Orientierungsstufe eingeführt. Zunächst wurde sie an die Hauptschule angegliedert und von deren Rektor Zimmermann geleitet. Am 01.08.1975 erhielt die OS Wenden ihre Selbstständigkeit, verblieb aber noch bis zum Mai 1976 in den Gebäuden der Grund- und Hauptschule. Seit dem Schuljahr 1975/76 wurden in Wenden auch die Hauptschüler aus Rühme, Bienrode, Waggum und Bevenrode unterrichtet. Unsere Schule war damit zu einer wichtigen Mittelpunktschule im Norden Braunschweigs geworden, die wegen "der Weitläufigkeit der Anlagen, der üppigen Bepflanzung und der Atmosphäre der zwischen den Trakten entstandenen Pausenhöfe" große Beachtung fand.

Neben der Schulanlage wurden 2 Bungalows als Lehrer-Wohnungen erbaut. In der Schulanlage wurde eine künstlerische Skulptur aufgestellt: ein Trinkbrunnen mit einem Fisch als Bronzeguss. Dieses Kunstwerk hat der Beanspruchung durch die Schüler nicht dauerhaft standgehalten, es musste abgebaut werden. Die Bronzeskulptur befindet sich heute im Archiv des Kulturvereins Wenden.

Die Orientierungsstufe wurde 1976 in das Gebäude des Lessinggymnasiums überführt. Die OS Wenden wurde von Rektor Thorban geleitet. Ende der 80er Jahre wurden die beiden Orientierungsstufen Rühme und Wenden zu einer Organisationseinheit zusammen geführt. Rektor Balke hatte 1985 von Rektor Sandrock die OS Rühme übernommen und wurde mit der Leitung der Organisationseinheit Wenden/Rühme betraut. Die OS Wenden bewohnte beide Liegenschaften, die des Lessinggymnasiums und der GHS (Grund- und Hauptschule) Wenden. 1990 zog die OS Rühme nach Wenden um, der Standort Rühme wurde aufgelöst. Ab sofort gab es nur noch die OS Wenden, die 6 und zeitweise sogar 7-zügig ausgebaut war – Stammsitz waren die Räumlichkeiten der Grund- und Hauptschule. Der Umzug hatte auch den Neubau = Anbau eines Lehrerzimmers plus Funktionsräumen an der Ostseite des Verwaltungsgebäudes für die OS notwendig gemacht, so dass beide Organisationsformen getrennt nebeneinander verwaltet werden konnten.

Wichtiger Kooperationspartner der OS seit 1981 war das DRK mit seiner Ganztagsbetreuung als eine familienergänzende, freizeitgestaltende und schulunterstützende Einrichtung, deren Angebote und Räumlichkeiten in die Schule integriert waren und noch immer sind.

Teil 5: Die Grundschule und die Orientierungsstufe von 1991 bis heute

Aktuelle Termine

Kontakt
Grundschule Wenden
Heideblick 18
38110 Braunschweig

Sekretariat
Lisa Lehmann
Mo, Di, Do, Fr - 7:45 Uhr bis 13:00 Uhr

+49 (0)5307 2279

+49 (0)5307 932964

gs.wenden@braunschweig.de

Hausmeister
Thomas Taake
Mo bis Fr - 7:15 Uhr bis 13:45 Uhr

+49 (0)162 2498061